Unsere Triathletinnen Fine und Folki erfolgreich beim Jugend-Radrennen im Deutsche Bank Park

29/04/2026

Die Triathlon-Saison steht endlich vor der Tür. Zeit also, sich bei den Spezialisten fit zu machen. Josefine Leonhardt und Folkemina Sauer lassen sich das nicht zwei mal sagen und sind traditionell in beiden Welten unterwegs, im Triathlon und im Radsport.

Mittwoch Abend war das erste Radrennen der Saison im Deutsche Bank Park in Frankfurt, ausgerichtet von der Eintracht Rad- und Triathlon Abteilung. Ein schneller, winkliger Kurs (22 Runden, 32 km) rund ums Stadion standen auf dem Programm. Marschrichtung des Trainers vom RSV Seeheim war: Im Team fahren, mit ständigen und wechselseitigen Attacken die Konkurrenz mürbe machen und sich dann in den letzten Runden absetzen.

Schon nach dem gemeinsamen Start mit den U17 Jungs zeigt sich aber ein anderes Bild. Folki kam am Start gut weg und konnte sich in der Gruppe mit den schnellen Jungs und der härtesten Konkurrentin Frida fest setzen. Fine kam leider nicht gut durchs Startgetümmel und verpasste so den Anschluss nach vorne. Sie musste fortan in einer 2er Gruppe versuchen wieder aufzuschließen. Nach einigen schnellen Runden kam die Ansage des Trainers, das Folki vorne das Tempo runter ziehen solle, damit Fine aufschließen kann. Gesagt, getan. Von nun an hieß es Bummeltempo fahren, immer unter den ersten drei sein, um keine Attacke zu verpassen, gerne in die Führung gehen und dabei das Tempo schön niedrig halten.

Nach zehn Runden war Fine dann wieder dran und die beiden im Trikot des RSV Seeheims konnten Ihr Teamtaktik anwenden. Zumindest dachten sie das, denn nun war es Frida, die in der Gruppe das Tempo verschärft, um der Übermacht der Seeheimerinnen etwas entgegen zu setzen. Das Feld wurde lang und Fine kämpfe tapfer um den gerade gewonnen Anschluss an die Gruppe.

Die letzten acht Runden waren geprägt durch wechselseitige Angriffe, hohes Tempo, belauern und taktieren. In der vorletzten Runde setzte Folki eine gute Attacke und war mit einem Jungen schon vom Feld weg, um dann fest zu stellen, das der Junge ein Teamkollege ihrer Konkurrentin Frida war. Natürlich fuhr er die Attacke nicht voll mit und verschleppte damit so sehr das Tempo, dass sich nach Kurzem alle wieder in einer Gruppe wiederfanden.

Folglich musste es der Zielsprint richten, bei dem Frida mit einer halben Radlänge vor Folkemina siegte, Fine wurde dritte bei den Mädchen, somit war das Podium fest in der Hand der drei Hauptkonkurentinnen und Freundinnen. Im übrigen waren nur drei gleichaltrige Jungs schneller als die drei Mädels, die anderen wurden im Zielsprint abgehängt – bemerkenswert.

Der Start in die kombinierte Rad- und Triathlonsaison ist geglückt. Nun stehen das Kriterium bei Eschborn Frankfurt am 1. Mai, die Mehrtagesfahrt „Internationale Friedensfahrt“ in Gotha und die Sichtung in Karbach auf dem Programm, bevor es für Folkemina und Fine in der Triathlon-Hessenliga mit dem DSW12 weiter geht – die Radperformance wird sicherlich nicht schlecht sein.

Bericht und Fotos: Sebastian Sauer

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