65 junge Triathletinnen und Triathleten im Ostertrainingslager auf Mallorca – „Super war’s!”

15/04/2026

„Super war’s!” Mehr muss man eigentlich nicht sagen. Aber wir tun’s trotzdem – weil dieses Ostertrainingslager auf Mallorca einfach zu gut war, um es in drei Worten abzuhaken.

65 junge Triathletinnen und Triathleten, zwischen 12 und 25 Jahre alt, packten ihre Koffer, schnallten die Räder zusammen und machten sich auf den Weg nach Alcúdia. Organisiert von den eng befreundeten Vereinen DSW Darmstadt und VfL Münster, war mit dem Hessenkader die halbe hessische Nachwuchsszene am Start – und auch die österreichische Nachwuchselite. Die DSW-Trainer Benny Knoblauch und Alex Rechel waren selbstverständlich mittendrin statt nur dabei. Und dann war da noch Lucie Kammer – die nach ihrem Einsatz in der spanischen Liga kurzerhand die Fähre nahm, um beim Trainingslager vorbeizuschauen. Nur um danach direkt wieder für ihr spanisches Team zu starten. Chapeau! Ein dickes Dankeschön geht an Andreas Kropp, der im Hintergrund die Fäden der Organisation zusammenhielt, und an Landestrainer Fred Krause, der ein knackiges Trainingsprogramm auf die Beine stellte – und natürlich an das gesamte Betreuerteam, ohne das gar nichts ginge.

Am Freitag, den 27. März, ging’s los. Schulbefreiung in der Tasche, Vorfreude im Gepäck. Die Ersten saßen schon im Morgengrauen im Flieger, die zweite Welle folgte mittags. Und dann: Zehn Tage für die Jüngeren, vierzehn für die Älteren – voll bis unter den Rand mit Training, Spaß und Teamspirit.

Das Zafiro Tropic Hotel in Alcúdia war wie im Vorjahr die perfekte Homebase: Tür auf, drei Schritte, Sprung in den beheizten Pool. Zumindest in der Theorie. Denn der Wettergott hatte in Woche eins offenbar andere Pläne. Statt Sonnenschein gab es ordentlich Wind auf die Ohren. Die Temperaturen? Fühlten sich an wie Nordsee statt Mittelmeer. An manchen Tagen wurde selbst im Pool nur noch im Neo geschwommen. Und auf dem Rad? Da biss der Wind erst recht. Hat das irgendjemanden gestoppt? Natürlich nicht.

Der Tagesablauf war nichts für Couch-Potatoes: Erst am Hotelbuffet ordentlich auftanken – Pancakes, Rührei, alles was das Sportlerherz begehrt. Dann ab in den Pool zum Schwimmtraining. Mittags wurde in den kleinen Pantryküchen auf den Zimmern selbst gekocht – wer zusammen schwitzt, kocht auch zusammen. Danach rauf aufs Rad, Kilometer fressen. Anschließend noch eine Laufeinheit. Nach dem Abendessen? Athletik. Und danach? Da konnte man endlich mal „entspannen“ weil man ja sonst nicht zu tun hatte: Beachvolleyball im Sand, Zimmerpartys bis in den neuen Tag.
Trainiert wurde alles, was das Triathletenherz begehrt: Schwimmen im Becken, Freiwasserschwimmen in der Bucht, Wechseltraining vom Feinsten. Die absoluten Highlights aber waren die legendären Spezialblöcke: erst Radintervalle, bis die Beine brannten. Dann ab ins Laufstadion für Laufintervalle, bis auch die letzten Reserven angezapft waren. Und dann? „Locker” wieder aufs Rad und nach Hause ballern. Locker. Klar.

Die verbrannten Kalorien mussten natürlich wieder rein. Abends verschwanden Paellaberge in Rekordzeit. Und weil das nie ganz reichte, gehörte der Mitternachtssnack zum Ritual…. Zugenommen hat aber niemand. Kein Wunder bei 30 bis 40 Kilometern im Wasser, 50 bis 65 Kilometern in den Laufschuhen und satten 500 bis 650 Kilometern auf dem Sattel.

Und dann waren da die Touren, die sich ins Gedächtnis brennen: die Runden über das Cap Formentor, durch Manacor und über die Insel. Und vor allem die Königsetappe am vorletzten Tag – über Lloseta, Alaró und hoch auf den Coll d’Honor. Gänsehaut, schwere Beine, pures Glücksgefühl oben auf dem Pass.

Natürlich wurde auch bergab ordentlich Gas gegeben – zum stillen Entsetzen der Eltern daheim. Ja, es gab den einen oder anderen haarsträubenden Moment auf dem Seitenstreifen, vor allem bei unserer männlichen Jugend (wer hätte das gedacht). Aber – und das ist das Wichtigste: Es gab schmerzhafte aber dennoch keine schlimmen Stürze. Da haben die Trainer ja schon anderes erlebt.

Denn so ein Trainingslager ist weit mehr als Kilometer sammeln und Watt treten. Zwei Wochen weg von zu Hause, selber kochen, sich im Team organisieren, füreinander einstehen – das formt nicht nur die Beine, sondern auch den Charakter. Die Jüngeren wachsen über sich hinaus, lernen sich selbst zu behaupten, Verantwortung zu übernehmen und als Persönlichkeit zu reifen. Genau das ist uns mindestens genauso wichtig wie jede Bestzeit und jeder Trainingskilometer. Und auch hier lautet das Fazit: Rundum gelungen!

Am Ende aber sagen es die Athletinnen und Athleten selbst am besten – was war euer persönliches Highlight?

Cara, 14: „Die Radausfahrten in den tollen Gruppen.”

Josefine, 15: „Dass sich die vorhandenen Freundschaften gefestigt haben.”

Franka, 18: „Laufintervalle in der Gruppe auf der Bahn.”

Bosse, 17: „Die Königsetappe und das Lauftraining.”

Johanna, 18: „Der Koppellauf nach den Radintervallen.”

Nick, 16: „Die Laufintervalle auf der Bahn.”

Veit, 13: „Laufintervalle auf der Bahn.”

Rosa, 18: „Die Radtouren und die neuen Leute, die ich kennenlernen durfte.”

Laetitia, 14: „Die langen Radausfahrten und netten Menschen aus anderen Vereinen.”

Kathi, 18: „Die Stimmung auf der Laufbahn und das Kennenlernen vieler netter Leute.”

Julius, 16: „Die Königsetappe und Laufintervalle auf der Bahn.”

Christian, 18: „Die gute Stimmung auf der Königsetappe und die Abfahrten.”

Benni, 16: „Die Königsetappe mit netten Leuten und das Freiwassertraining im Meer.”

Luca, 16: „Die Laufintervalle auf der Bahn.”

Adrian, 15: „Radintervalle und die Laufintervalle auf der Bahn.”

Leonie, 14: „Die Radausfahrten und Laufen am Strand.”

Anna, 17: „Die lange Radausfahrt mit den Café-Stops und das Freiwasserschwimmen.”

Fynn, 22: „Die gute Laune während der Platten auf jeder Ausfahrt.”

Marlen, 15: „Sonnenaufgang am Strand und die Radausfahrten, bei denen man die wunderschöne Landschaft und die Insel gesehen hat.”

Ben, 16: „Die Laufintervalle und die Bergabfahrten.”

Bogdan, 16: „Die Berge bei den Radfahrten bei strahlender Sonne.”

Helen, 15: „Die Radausfahrten und das Kennenlernen neuer Leute.”

Elias, 15: „Die Bergintervalle und die Laufintervalle.”

Jakob, 17: „Die Königsetappe und die Intervalle auf der Bahn.”

Lea, 17: „Die lange Radausfahrt mit Café-Stops und die Intervalle auf der Bahn.”

Emilia, 14: „Die Radausfahrten und die netten Leute.”

Frida, 16: „Die langen Radfahrten und die vielen netten Leute.”

Smilla, 14: „Die Intervalle auf der Bahn und die Radausfahrten in der Gruppe.”

Noémi, 18: „Die Radtouren und die vielen neuen Leute kennenzulernen.”

Folkemina, 15: „Die gute Stimmung und das Training mit so vielen verschiedenen Leuten.”

Niclas, 13: „Die Intervalle auf der Bahn und die langen Radausfahrten.”

Linus, 14: „Die Berge bei den Radausfahrten und das Volleyballspielen.”

Tim, 23: „Die Intervalle am Berg.”

Magnus, 17: „Die Königsetappe und die gemeinsamen Abende.”

Tim, 16: „Die Radintervalle am Berg.”

Amelie, 18: „Die Radtouren in der Sonne.”

Justus, 18: „Die Königsetappe und das Volleyball.”

Marla, 16: „Die Radintervalle und die Abende mit den anderen.”

Jonas, 25: „Der schnelle Anschlusslauf und das Abendbuffet.”

Pauline, 17: „Die Radausfahrten mit einer sehr tollen Radgruppe in kurz/kurz.”

Jan, 16: „Die Anstiege und Abfahrten auf den Radtouren und der Strand.”

Fritzi, 14: „Die langen Radausfahrten mit netten Leuten.”

Fazit? Die Highlights sprechen für sich: Königsetappe, Laufbahn-Feeling, epische Radtouren – und vor allem: die Menschen, die das alles zusammen erlebt haben.

Bis zum nächsten Jahr, Mallorca!

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Bericht: Felix Leonhardt
Fotos: DSW12

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