Henry Haag in unserem Interview auf Youtube – Triathlon im Blut und große Ziele

03/04/2026

In der Familie Haag dreht sich alles um Triathlon – vom gemeinsamen Training bis zum weitergereichten Rennrad. Für Nachwuchsathlet Henry steht 2026 ein entscheidendes Jahr an: Er will sich für Junioren-EM und Junioren-WM qualifizieren und mit dem DSW12 in der Bundesliga erste Erfahrungen mit der Elite sammeln.

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Seht euch das Video in unserem Youtube-Channel an:
https://youtu.be/EhuC_SDtoJE?si=U3zrhrg_zOZXtrmX

Interview: Uwe de Mas
Kamera: Lothar Rößling

Bei mir jetzt unser DSW-Neuzugang Henry Haag aus Bremen. Henry, schön, dass du da bist. Du bist neu beim DSW, deswegen darfst du dich erst mal vorstellen. Wie kamst du denn überhaupt zum Triathlon?

Das kam durch meine Eltern, weil die beide schon immer Triathlon gemacht haben und die wollten eigentlich, dass ich gut schwimmen kann, dass ich, wenn wir mal im Urlaub sind oder so, ein sicherer Schwimmer bin. Und da wurde ich halt im Schwimmverein angemeldet, um so ein bisschen die Basics drauf zu haben. Und ich glaube, dann kam ich auch so ein bisschen zum Triathlon über Schülertriathlon-Wettkämpfe und andere regionale Veranstaltungen.

Ja, du hast es gerade gesagt, deine beiden Eltern machen Triathlon. Mittlerweile machen auch deine Geschwister Triathlon. Wie ist es denn, in so einer Triathlon-Familie zu leben?

Es ist echt cool, weil wir jetzt gerade auch gleichzeitig alle auf eine Schule gehen und wir dann auch gemeinsam zum Training fahren, jeden Morgen, und das dann immer schon ein cooler Vibe ist, wenn wir alle morgens beim Frühstück sitzen und alle wissen, was auf uns zukommt. Das hat schon was, muss ich sagen. Hat Vor- und Nachteile, manchmal macht man sich auch ein bisschen fertig, wenn der Eine noch am Trainieren ist und man selber irgendwie erkältet oder so ist und nicht kann. Das ist dann natürlich schon mal ein bisschen bitter, zu sehen, dass es bei allen gut läuft und bei einem selbst irgendwie nicht so. Aber wir kriegen das immer hin, uns zu unterstützen und uns zu ergänzen und gehen auch oft gemeinsam trainieren. Und das ist echt cool, dass man sich dann beim Sport sieht, außerhalb des Sports eher weniger.

Wie macht ihr das so mit dem Material, gebt ihr auch Material in der Familie weiter?

Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, mein Rennrad ist gerade in die dritte Runde gegangen. Also das ist mein erstes Rennrad, das wird immer weitergereicht an meine kleinen Geschwister, so läuft das. Bei den Mädels ist es nicht ganz so, da können die Klamotten nicht immer weitergegeben werden. Fahrradtechnisch wurde auf jeden Fall schon viel weitergereicht, und das wird, glaube ich, auch erst mal so bleiben.

Ja, sehr gut. Also in der Familie Haag wird das Material einfach durch die Familie durchgegeben. Ich meine, wenn es einmal schnell ist, bleibt es auch schnell, oder?

Ja, ich denke schon!

2026 ist ja dein letztes Jahr bei den Junioren. Was hast du dir vorgenommen?

Ich erhoffe mir eine Qualifikation für die Europameisterschaft, also die Junioren-Europameisterschaft, und die Junioren-Weltmeisterschaft. Dafür muss ich mich erst mal bei den Deutschland-Cups qualifizieren, das sind eben so nationale Rennen. Das ist mein Ziel, dass ich dort ein gutes Ergebnis abliefere und erst mal die Quali hinbekomme, und dann schaue ich mal, was so drin ist. Also erst mal eine saubere Saison haben, verletzungsfrei durchkommen und einfach mal performen in meinem letzten Jahr in den Junioren-Altersklassen.

Du hast es angesprochen: Großer Fokus ist natürlich auf den Nachwuchsrennen in deinem letzten Jahr beim Nachwuchs. Welchen Stellenwert haben denn dann die Bundesliga-Rennen für dich in diesem Jahr?

Also ich denke, die Bundesliga-Rennen haben einen großen Spaßfaktor für mich und ich werde da viel lernen. Für mich haben die Bundesliga-Rennen aber nicht die alleroberste Priorität, weil ich die Qualifikations-Rennen vorziehe, weil das ja dann eben mein primäres Ziel ist. Aber ich denke, die Bundesliga-Rennen sind immer ein cooler Weg, um neue Athleten kennenzulernen, um sich selbst mal mit den Profis zu messen, also auch mit der Elite, weil ich ja sonst nie die Möglichkeit bekomme, mit der Elite in der U23 an den Start zu gehen. Und ich glaube, das ist immer schon mal ein ganz guter Schritt auch für mich als Junior-Athlet, um schon mal die Luft zu schnuppern, wie das bei den Großen ist.

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