DSW12 Darmstadt beim Bundesliga-Rennen im Allgäu

17/08/2025

Die Bundesliga-Premiere im Allgäu war ein echtes Highlight – für Fans, für die Triathlon-Szene und auch für den DSW12 Darmstadt. „Mega viele Zuschauer, Tour-de-France-Feeling im Anstieg auf der Radstrecke und auch am ‚Kuhsteig‘ beim Laufen. Das war wirklich der Wahnsinn“, schwärmte DSW12-Teamleiter Uwe de Mas nach dem Rennen. „Das Allgäu ist definitiv eine Bereicherung für die Bundesliga.“

Frauenrennen: Schockmoment und Bestleistung

Überschattet wurde das Rennen leider vom Radunfall von Jana Uderstadt, die unverschuldet auf ein Begleitmotorrad auffuhr und vom Rad stürzte. „Wir drücken die Daumen, dass sie sich nicht schwerer verletzt hat und ihre weitere Planung – gerade der Ironman Hawaii – nicht gefährdet ist“, so de Mas.

Sportlich gab es aber auch Positives zu berichten: Saskia Haug landete mit Platz 17 auf ihrem bislang besten Bundesliga-Ergebnis. „Sie hat einmal mehr gezeigt, dass sie eine echte Top-Läuferin ist“, lobte de Mas. Lucie Kammer beendete die Sprintdistanz auf Platz 24, Charlotte Uherek auf Rang 44. Am Ende stand für die Darmstädter Frauen Rang 10 in der Teamwertung – ein solides Ergebnis, mit dem die Saisonziele einmal mehr bestätigt werden.

Fanni Szalai (Köln) holte sich den Tagessieg bei den Frauen, das PV Triathlon Team Witten gewann in der Teamwertung.

Männer: Stark geschwommen, solide gefinisht

Nach den erfolgreichen Rennen in Dresden hatten sich die DSW12-Männer auch für die Sprintdistanz im Allgäu einen Podestplatz vorgenommen – und lange sah es auch danach aus. Alle fünf Darmstädter kamen unter den Top 16 aus dem Wasser, ein Novum in der Vereinsgeschichte. Auf dem Rad war das komplette Team Teil der Spitzengruppe: „20 % der Spitzengruppe war DSW – das war schon ein cooles Gefühl, die Jungs da vorne so geschlossen fahren zu sehen“, so de Mas.

Beim Laufen setzten vor allem Simon Westermann (Platz 4), Fabian Kraft (8) und Lennart Sievers (19) Akzente. Julian Birkel (35) und Ron Epple (50) hatten auf der Laufstrecke Pech mit Seitenstechen und mussten Tempo rausnehmen. In einem extrem engen Rennen reichte es am Ende in der Teamwertung für Rang 4. „Das ist absolut okay. Aber wir haben einmal mehr erfahren: In der Bundesliga muss aktuell wirklich das komplette Team vorne mitmischen, wenn man ums Podium mitkämpfen will. Die Leistungsdichte ist brutal hoch“, bilanzierte de Mas am Freitag. Der Einzelsieg ging an Jem Aurelien (Neckarsulm), das Teamrennen entschied das HYLO Team Saar für sich.

Für das Bundesliga-Saisonfinale in Hannover wird de Mas einen neuen Weg gehen: „Da bekommen Tim Mignon und Adrian Hausding aus der zweiten Liga die Chance, Erstligaluft zu schnuppern. Die beiden haben sich super präsentiert – und das Bundesliga-Podium ist in diesem Jahr außer Reichweite. Eine gute Gelegenheit, dass auch die jüngeren Athleten sich jetzt einmal ausprobieren können.“

Ausblick Zweite Liga: Alles oder nichts gegen Münster

Richtig spannend wird es nächste Woche in der 2. Bundesliga Süd. Dort geht es im direkten Duell gegen den VfL Münster um die Meisterschaft. „Wir haben einen Punkt Vorsprung, ein zweiter Platz würde uns schon reichen – aber das wollen wir natürlich nicht. Wir wollen gewinnen, Süddeutscher Meister werden und die Lokalrivalen schlagen“, so de Mas.

Fotos: DTU/Petko Beier

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