echo-online: DSW gegen Spaßbad

07/03/2011

Der Darmstädter Schwimm- und Wassersport-Club (DSW) hat sich dagegen ausgesprochen, dass es in dem von der Stadt geplanten Neubau des Nordbades einen Spaßbereich mit einem 200-Quadratmeter großen Becken mit Sprudelbecken, Nackenmassage und einem Wasserfall sowie abgetrennt davon eine 80-Meter-Rutsche geben soll. Der CDU-Fraktionsvorsitzende und OB-Kandidat seiner Partei plädierte in seiner Funktion als DSW-Vorsitzender dafür, parallel zum Abriss des maroden Nordbades ein reines Schwimm- und Trainingsbad zu bauen.

Reißer wies darauf hin, dass über kurz oder lang auch das in die Jahre gekommene TSG-Trainingsbecken am Woog nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Dadurch falle unterm Strich vom DSW, anderen schwimmsporttreibenden Vereinen sowie Schulen dringend gebrauchte Wasserfläche weg.

Unterstützt von Werner Freitag, Präsident des Hessischen Schwimmverbandes, plädierte Reißer dafür, auf den Spaßbereich zu errichten und zusätzlich zum geplanten 50-Meter-Wettkampfbecken ein 25-Meter-Becken zu bauen. Unterm Strich käme das Nordbad, veranschlagt auf knapp 20 Millionen Euro billiger, weil Personalkosten zur Beaufsichtigung des Spaßbereichs entfielen.

Quelle: echo-online vom 7. März 2011

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